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2025 Finnland 50 Euro Finnish Veterans Gold Proof NGC 70 Ultra Cameo Auflage 500
Normaler Preis €1.390,00 EURNormaler PreisVerkaufspreis €1.390,00 EUR
Hinweis zur Prägeart & zum Grading
MS (Mint State / Stempelglanz)
Prägefrische Münzen, die für den Umlauf bestimmt waren, jedoch nie im Umlauf waren. Sie zeigen keine Abnutzung, können aber herstellungsbedingte Spuren aufweisen (Bewertungsskala MS60–MS70)
PF/PR (Proof / Polierte Platte) DCAM
Hochwertige Sammlerprägungen, die mit speziell polierten Stempeln und Ronden hergestellt werden. Typisch sind spiegelnde Felder und mattes Relief (Bewertungsskala PR60–PR70).
DCAM (Deep Cameo) steht für den maximalen Kontrast bei Proof-Münzen: ein deutlich mattiertes Motiv hebt sich von einem spiegelblanken Hintergrund ab. Es kennzeichnet Proof-Münzen von besonders hoher Prägequalität.
Reverse Proof und Enhanced Proof zählen zu den optisch eindrucksvollsten Prägevarianten. Charakteristisch für den Reverse Proof ist der Kontrast aus glänzendem Relief und mattem Hintergrund, im Gegensatz zur herkömmlichen Proof-Ausgabe. Diese Prägungen kommen meist in limitierten Sonder- oder Jubiläumseditionen zum Einsatz.
SP (Specimen)
Sonderprägungen zwischen MS und PR, häufig bei speziellen Sammlerausgaben.
PCGS / NGC
Die beiden führenden Grading-Unternehmen NGC (Numismatic Guaranty Company) und PCGS (Professional Coin Grading Service) verwenden die Sheldon-Skala, weil sie:
- International standardisiert ist und weltweit verstanden wird
- Fein abgestufte Bewertungen ermöglicht, insbesondere im hochpreisigen Bereich
- Vergleichbarkeit und Transparenz zwischen Münzen schafft
- Vertrauen im Markt stärkt, da Käufer und Verkäufer eine gemeinsame Bewertungsgrundlage haben
Gerade im Bereich hochwertiger Sammlermünzen können kleine Unterschiede – etwa zwischen MS69 und MS70 – erhebliche Wertunterschiede ausmachen. Die Sheldon-Skala erlaubt genau diese Differenzierung.
Die Sheldon-Skala ist ein international anerkanntes Bewertungssystem zur Zustandsbestimmung von Münzen. Sie reicht von 1 bis 70, wobei 1 für eine stark abgenutzte, kaum noch erkennbare Münze steht und 70 eine vollkommen erhaltene, makellose Münze beschreibt.
Ursprünglich wurde die Skala Ende der 1940er-Jahre von dem US-Numismatiker Dr. William H. Sheldon entwickelt. Ziel war es, den Erhaltungszustand von Münzen möglichst objektiv und vergleichbar zu bewerten. Heute wird die Skala nicht mehr nur auf US-Cent angewendet, sondern weltweit für nahezu alle Münztypen genutzt.
Was sagen die Zahlen aus?
- 1–59: Umlaufmünzen mit zunehmender Abnutzung
- 60–70: „Mint State“ bzw. „Proof“-Qualitäten ohne Umlaufspuren
Je höher die Zahl, desto besser der Erhaltungszustand – und in der Regel auch der Sammlerwert.
